Takt, Körper, Instrumente
„Klatscht gemeinsam im Takt des Liedes.“
KARTENSPIEL FÜR DIE GRUPPE ODER ZU ZWEIT · PROTOTYP
Würfeln, ein Lied wählen, vier Runden mit großen Karten: mitklatschen, singen, laut und leise, erzählen – und am Ende festhalten, woran das Lied erinnert. In der Gruppe (3–8 Teilnehmende) oder zu zweit mit Betreuungskraft oder Angehörigen, 15–45 Minuten.
Musik aus der eigenen Jugend kennt man oft noch Wort für Wort. „damals“ macht daraus ein gemeinsames Spiel: Die Würfel bestimmen Jahrzehnt und Stimmung, die Karten führen vom Rhythmus über das Erinnern bis zum Erzählen. So wird ein Lied zum Anker – es holt einen Ort, einen Menschen oder eine Geschichte zurück. Besonders zu zweit lernen Angehörige und Betreuungskräfte dabei Lieder kennen, die einen Zugang zur Person öffnen.
Musikalische Aktivierung und Begegnung: erinnern, gemeinsam singen, ins Gespräch kommen. Es gibt keine falschen Antworten – jede Beteiligung zählt, auch Zuhören, Lächeln, Mitwippen.
Keine Therapie und kein Training gegen Demenz. „damals“ verspricht keine Wirkung auf Krankheit oder Gedächtnis. Kein Wettbewerb, keine Punkte, kein Verlieren.
Immer dasselbe Begrüßungslied – das gibt Halt.
Rot = Jahrzehnt, Schwarz = Stimmung. Die Leitung schlägt 2–3 passende Lieder vor, die Gruppe wählt.
Blau → Gelb → Orange → Violett: Jemand zieht eine Karte, die Leitung liest vor, alle machen mit. Danach wird das Lied gesungen oder abgespielt.
Jederzeit möglich: Jemand darf sich ein Lied wünschen.
Gemeinsam ein Satz: „Bei diesem Lied denken wir an …“. Lied, Datum und Anker kommen ins Ankerbuch. Dann das Abschiedslied.
Jede Phase hat eine Farbe und eine Form – die Form hilft, wenn Farben schwer zu unterscheiden sind. Große Schrift, ein Satz pro Karte.
Takt, Körper, Instrumente
„Klatscht gemeinsam im Takt des Liedes.“
Lied erkennen, Text ergänzen
„Die Leitung summt den Anfang. Wer erkennt das Lied?“
laut/leise, schnell/langsam, Bewegung
„Singt langsam, wie ein Schlaflied.“
Biografie, Gespräch
„Wo habt ihr dieses Lied früher gehört?“
Der rote Würfel zeigt das Jahrzehnt, der schwarze die Stimmung. Die Seiten sind Aufkleber: Die Leitung wählt die Jahrzehnte nach der Jugendzeit der Gruppe – wer um 1940 geboren ist, kennt eher die 50er bis 70er. Ein Jahrzehnt darf auch doppelt vorkommen.
Stimmungen: fröhlich, ruhig, verliebt, Fernweh, Heimat, Feiern. Zu jedem Wurf gibt es eine Liederliste mit 36 Liedern aus den 40ern bis 90ern.
Die App führt durch eine Runde: würfeln, Liedvorschläge, Karten ziehen – und nach jeder Karte kurz festhalten, ob sie funktioniert hat.
Prototyp: Wir suchen Betreuungskräfte, Musiktherapeutinnen und -therapeuten, die eine Runde ausprobieren. Ihre Rückmeldung zu Karten und Ablauf hilft sehr.
Für den Test mit Papier und Würfeln. Zum Ausdrucken auf A4, Druckgröße 100 %.
Aufkleber am besten auf A4-Etikettenpapier drucken. Für kleinere Würfel verkleinert drucken (5-cm-Würfel: 65 %).
Für Gruppen in Senioreneinrichtungen und Tagespflege, angeleitet von einer Betreuungskraft. Genauso gut zu zweit: Eine Person spielt mit ihrer Begleitung (Einzelbetreuung oder Angehörige), die Karten stehen dann in Wir-Form, auf Wunsch als Kurzrunde mit Erinnern und Erzählen.
Nein. Mitklatschen, Summen, Zuhören und Erzählen zählen genauso. Es gibt keine falschen Antworten.
Zuhören, nicht ausfragen, dann zu einem ruhigen oder fröhlichen Lied wechseln. Lieder mit Kriegszeit-Bezug sind in der Liederliste markiert.
Das Abspielen von Musik in Einrichtungen ist in der Regel GEMA-pflichtig; das regelt die Einrichtung. Das Material nennt nur Liedtitel – Texte stehen nur bei gemeinfreien Volksliedern dabei.
Die App speichert Runden nur auf Ihrem Gerät. Erst wenn Sie „An Flo senden“ tippen, wird der Bericht übertragen – ohne Namen der Teilnehmenden. Details in der Datenschutzerklärung.
Noch nicht. „damals“ ist ein Prototyp und wird gerade mit Betreuungskräften getestet. Interesse oder Fragen: info@begonirecords.com.